Jeder 3DMark-Benchmark-Test hat eine bestimmte Rendering-Auflösung. Dies ist die Auflösung, auf die die Grafik-Engine beim Rendern der Szene abzielt. 3DMark skaliert jeden Frame von der Rendering-Auflösung bis zu Ihrer Desktop-Bildschirmauflösung. Diese Skalierung wirkt sich in den meisten Fällen nur unwesentlich auf die Leistung aus, und die Scores sind unabhängig von der von Ihnen verwendeten Desktop-Auflösung vergleichbar.

Auswirkungen auf CPU-begrenzte Systeme

Wenn ein Benchmark durch die CPU begrenzt ist oder wenn die Frame-Rate sehr hoch ist, kann die Bildskalierung einen geringen Einfluss auf den Benchmark-Score haben. Beide Szenarien können jedoch durch die Wahl des richtigen Benchmarks für Ihr System vermieden werden.

Auswirkungen von 4K und anderen ultrahohen Auflösungen

Wenn Sie eine 4K-Desktop-Auflösung haben, Ihre GPU jedoch nicht sehr leistungsfähig ist, kann die Bildskalierung eine beträchtliche Menge an Grafikprozessor-Ressourcen und Video-Memory erfordern. Der Betrieb mit integrierter Grafik oder einer diskreten Low-End-GPU mit einer Desktop-Auflösung von 4K oder höher wird nicht empfohlen. Ihr Score kann durch die Leistungseinbußen bei der Bildskalierung verschlechtert werden.

Als Abhilfe können Sie die Ausgabeauflösung mit der Einstellung SKALIERTE AUFLÖSUNG auf dem Bildschirm OPTIONEN außer Kraft setzen. Für die meisten Benchmarks reicht es aus, 1920 × 1080 (1080p) als Ausgabeauflösung zu wählen.

Skalierungsoptionen

Mit der Einstellung SKALIERUNGSMODUS auf dem Bildschirm OPTIONEN können Sie zwischen ZENTRIERTER und GESTRECKTER SKALIERUNG wählen.

Bei der zentrierten Skalierung wird das ursprüngliche Seitenverhältnis beibehalten. Sie fügt einen Letterbox-Effekt hinzu, wenn Ihre Desktop-Auflösung kein Seitenverhältnis von 16:9 hat.

Bei der gestreckten Skalierung wird das Bild so gestreckt, dass es die Anzeige ausfüllt, ohne das ursprüngliche Seitenverhältnis beizubehalten. Sie können die gestreckte Skalierung z. B. verwenden, um eine Dreifach-Monitor-Konfiguration zu füllen. Durch die gestreckte Skalierung wird die Workload nicht verändert. Der Benchmark rendert immer noch mit der internen Rendering-Auflösung, er wird nur anders skaliert als Ihre Anzeige.

Anleitung zum Ändern der Rendering-Auflösung eines Benchmarks

In den 3DMark-Editionen Advanced und Professional können Sie benutzerdefinierte Benchmark-Einstellungen verwenden, um die interne Rendering-Auflösung zu ändern. Bitte denken Sie daran, dass benutzerdefinierte Durchläufe keinen Gesamt-Score ergeben und die Teil-Scores nicht mit Bewertungen verglichen werden können, die mit Standardeinstellungen erzielt wurden.

Optimale Einstellungen für Übertakter

Wenn Sie den höchstmöglichen Score in einem Benchmark anstreben, z. B. bei einem Übertaktungswettbewerb, kann ein Abgleich Ihrer Desktop-Auflösung mit der internen Rendering-Auflösung des Benchmarks einen sehr geringen Leistungsgewinn bringen.

Rendering-Auflösungen in 3DMark-Benchmarks

Time Spy Extreme3840 × 2160 4K UHD / 2160p
Time Spy2560 × 1440 1440p
Night Raid1920 × 10801080p
Port Royal2560 × 14401440p
Fire Strike Ultra3840 × 21604K UHD / 2160p
Fire Strike Extreme2560 × 14401440p
Fire Strike1920 × 10801080p
Sky Diver1920 × 10801080p
Cloud Gate (nicht unterstützt)1280 × 720720p
Ice Storm Extreme (nicht unterstützt)1920 × 10801080p
Ice Storm (nicht unterstützt)1280 × 720720p